Booster-Düse brennt erneut durch
Der Start einer Vulcan Centaur am 12. Februar verlief seitens der gestellten Aufgabe, dem Transport dreier militärischer Nutzlasten für die United States Space Force (USSF) in den geostationären Orbit, perfekt. Im Verlauf des Aufstiegs in den Orbit zeigten sich aber wieder gravierende Mängel an einer der Feststoff-Hilfsraketen des Trägers, die aber - mit Glück und durch den robusten Design der Vulcan und ihrer großen Leistungsreserven - ausgeglichen werden konnten. Die Mission trug die offizielle Bezeichnung USSF-87.

Eine Trägerrakete des Typs Jielong 3 des halbprivaten Startdienstleisters China Rocket (ein Ableger der staatlichen CAST) brachte am 12. Februar einen größeren und sechs kleine Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn. Hauptnutzlast der Mission war der pakistanische Erdbeobachtungssatellit PRSC-E02 der nationalen pakistanischen Weltraumagentur SUPARCO (für: Space & Upper Atmosphere Research Commission). Der Start wurde von der Barke Dongfanghang Tiangang aus durchgeführt, die vor der Stadt Haiyang vor Anker lag.

Am 7. Februar brachte die chinesische Raumfahrtagentur den CSSHQ-Minishuttle (für: Chongfu Shiyong Shiyan Hangtian Qi, auf Deutsch „Wiederverwendbares experimentelles Raumschiff“, Kurzfom: Shiyan) auf den Weg zu seinem vierten Weltraumeinsatz seit September 2020. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2F/T verwendet. Startort war am Raumfahrtzentrum Jiuquan die Startanlage 4, und dort dieselbe Rampe, von der aus auch derzeit noch die bemannten Einsätze der Shenzhou-Raumschiffe beginnen, die im Übrigen mit demselben Trägertyp gestartet werden. Für den chinesischen Minishuttle wird allerdings eine andere, sehr große Nutzlastverkleidung eingesetzt.


