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Die russischen Streitkräfte brachten am 5. Februar mit einer Trägerrakete des Typs Sojus 2.1b Fregat M neun Satelliten unbekannter Aufgabenstellung in eine polare sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Die Einheiten tragen die Bezeichnungen EO MKA №7 und RU UNK A1 – A8. Startort war das nordrussische Raumfahrtzentrum Plessezk. Es war der erste russische Orbitalstart des Jahres 2026.

Die Mission begann um 19:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit an der Startanlage 43/3 des Weltraumbahnhofs. Die Fregat-M-Oberstufe setzte die Satelliten auf einer Bahn mit einem durchschnittlichen Perigäum von 487 Kilometern, einem Apogäum von 512 Kilometern und Bahnneigungen zum Äquator von zwischen 96,65 und 96,63 Grad ab.

Nach dem erfolgreichen Start bekamen die neun Einheiten die übliche Kosmos-Signatur aller russischen Militärsatelliten und laufen nun unter den Bezeichnungen Kosmos 2600 – Kosmos 2608. Bei den Satelliten scheint es sich um eine Hauptnutzlast zu handeln (EO MKA №7) und acht kleine Rideshare-Nutzlasten (RU UNK A1 – A8).

Nach diesem Einsatz sieht die Startübersicht des Jahres 2026 wie folgt aus:

  1. USA: 14 (davon SpaceX: 14)
  2. China: 8. 2 Fehlschläge (Langer Marsch 3B/E, Ceres 2)
  3. Neuseeland: 2
  4. Indien: 1. 1 Fehlschlag (PSLV XL)
  5. Russland: 1
  6. Europa: 0
  7. Japan: 0
  8. Deutschland: 0.
  9. Australien: 0.
  10. Israel: 0
  11. Südkorea: 0

Die Statistik der eingesetzten Startplätze stellt sich folgendermaßen dar:

  1. Cape Canaveral/Kennedy Space Center: 7 (7/0)
  2. Vandenberg Space Force Base: 7
  3. Jiuquan: 3
  4. Wenchang: 2 (institutionell 1/kommerziell 1)
  5. Xichang: 1
  6. Wenchang: 2 (institutionell 1/kommerziell 1)
  7. Mahia: 2
  8. Taiyuan: 1
  9. DeFu-15001: 1
  10. Plessezk: 1
  11. Dongfanghang Tiangang (auch: Oriental Spaceport Launch Ship): 0
  12. Baikonur: 0
  13. Guyana Space Centre: 0
  14. Satish Dhawan: 1
  15. Tanegashima: 0
  16. Andøya: 0
  17. Wostotschnij: 0
  18. Bowen Orbital Spaceport: 0
  19. Palmachin: 0

Bild: VKS